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Veranstaltungen in der Capelle

16.11.2019 (Samstag) 16:00 Uhr

Tänze des Universellen Friedens, Ltg. Bielefelder Tanzleiter*innen

19.11.2019 (Dienstag) 20:00 Uhr

Seelenlieder - offenes Singangebot, Ltg. Christina Gürtler

20.11.2019 (Mittwoch) 19:30 Uhr

Lachyoga nach Dr. Madan Kataria, Ltg. Susanne Heidel

25.11.2019 (Montag) 20:00 Uhr

amai - vokale Musik aus dem Moment - lauschen tönen sein

26.11.2019 (Dienstag) 20:00 Uhr

Seelenlieder - offenes Singangebot, Ltg. Rose Rambatz

29.11.2019 (Freitag) 20:00 Uhr

Klang und Poesie: Gestern - Heute - Morgen: Verbotene Musik und neue Klänge

Lieder, Arien und Klavierwerke von Charlotte Schlesinger, Victor Ullmann, Ursula Mamlok, und Verdina Shlonsky;
Freie Improvisationen für Sopran, Klavier und Elektronik; und Texte über KomponistInnen und Exil


Die Berliner Musikerinnen Margarete Huber (Sopran & Electronics) und Fidan Aghayeva-Edler (Klavier) verbinden in ihrem Programm „Gestern-Heute-Morgen: Verbotene Musik und Neue Klänge“ Lieder, Arien und Klavierwerke ehemals verbotener KomponistInnen - Charlotte Schlesinger, Victor Ullmann, Ursula Mamlok, Verdina Shlonsky - mit Neuen Klängen und Improvisation.

Ergänzend berichtet die Bielefelder Musikwissenschaftlerin und Autorin Dr. Christine Rhode-Jüchtern aus ihrer Forschungsarbeit zu Komponistinnen und Exil, insbesondere zu der von ihr entdeckten Komponistin Charlotte Schlesinger.

Das Programm „Gestern-Heute-Morgen: Verbotene Musik und Neue Klänge“ lässt die noch ganz selten aufgeführten „Fünf Gesänge für Sopran und Klavier“ (1931) der damals erst 21 Jahre jungen Berliner Komponistin Charlotte Schlesinger hören, die später auf Grund ihrer jüdischen Herkunft emigrieren mußte. „Morgen, morgen, wird es besser sein? Vielleicht bin ich tot? Vielleicht bin ich noch am Leben?“, sind die ergreifenden ersten Sätze dieses Zyklus, dessen Texte sie ebenfalls selbst schrieb.

Victor Ullmann wiederum schrieb seine berühmte Oper „Der Kaiser von Atlantis oder die Tod-Verweigerung“ (1943/44) über den Tod, der sich weigert, seinen „Dienst“ zu erfüllen, im Geheimen im Ghetto in Theresienstadt. Die Uraufführung des beeindruckenden Werks erfolgte erst 1975! Die beiden Arien des agitierenden „Trommlers“ und die berückend zarte Arie des „Bubikopf“ zeigen deutlich die Auseinandersetzung mit der Grausamkeit des Faschismus.

Eine Neuentdeckung ist die jüdische Komponistin Verdina Shlonsky, die in Berlin und Paris bei Artur Schnabel und Nadia Boulanger Klavier und Komposition studierte, bevor sie 1934 auf Grund der Verfolgung nach Israel emigrierte. Leider blieb sie bis heute dem breiten Publikum unbekannt. Von ihr sind die eindrücklichen und ungewöhnlichen Klavierwerke „Pages from the Diary“ (1949) zuhören.

Ursula Mamlok, geboren in Berlin, emigrierte mit 17 Jahren in die USA und unterrichte dort 40 Jahre Komposition u.a. an der Manhattan School of Music. 2006 – nach fast 70 Jahren USA – kehrte sie nach Berlin zurück, aber: „Meine Heimat ist die Musik“ sagte sie selbst. Ursula Mamlok starb 2016 in ihrer Geburtsstadt. Von Ursula Mamlok erklingen Lieder aus ihren „Four German Songs“ (1958). Die letzten Worte (Text: Hermann Hesse) des Zyklus sind: „Mag ich morgen nimmer sein. Heute bin ich da!“

Ergänzend zu den Werken der ehemals verbotenen KomponistInnen erklingen Freie Improvisationen, mit virtuosem experimentellem Gesang, ungewöhnlichen Klavierklängen, und elektronischen Sounds. Eine Feier des Augenblicks und des Lebens, eine Auseinandersetzung mit dem „JETZT“!

Zwischen den Musikwerken gibt die Bielefelder Musikwissenschaftlerin und Charlotte-Schlesinger-Entdeckerin Dr. Christine Rhode Jüchtern Einblicke in ihre Forschungsarbeit zum Thema Komponistinnen und Exil, und es sind u.a. Ausschnitte aus ihrem Buch „Schrekers ungleiche Töchter: Grete von Zieritz und Charlotte Schlesinger in NS-Zeit und Exilzu hören.

01.12.2019 (Sonntag) 11:00 Uhr

Didgeridoo/Klangwerkstatt, Ltg. Ekkehard Voigt

02.12.2019 (Montag) 20:00 Uhr

Jour fixe der Cooperativa Neue Musik: Conradisischer Abend mit Heidemarie Bhatti-Küppers

03.12.2019 (Dienstag) 20:00 Uhr

Seelenlieder - offenes Singangebot, Ltg. Christina Gürtler

07.12.2019 (Samstag) 16:00 Uhr

Märchen und Musik - Zeit zum Träumen, Ltg. Ingrid Wasser

08.12.2019 (Sonntag) 11:00 Uhr

Qigong - In Bewegung zur Ruhe kommen, Ltg. Susanne Schmitt

10.12.2019 (Dienstag) 20:00 Uhr

Seelenlieder - offenes Singangebot, Ltg. Rose Rambatz

12.12.2019 (Donnerstag) 17:30 Uhr

Philosophisches Café, Ltg. Erika Gärtner

15.12.2019 (Sonntag) 18:00 Uhr

Klang und Poesie: Abel & Schwartz - "Music For a While"

Der Bielefelder Tenor, Andreas H. Abel, und sein Begleiter am Klavier, Florian Schwartz, treten seit nun bald 10 Jahren gemeinsam auf und haben sich bisher vor allem der deutschen Romantik verschrieben. In diesem Jahr widmen sie sich dem englischen Liedgut und präsentieren Werke von Henry Purcell, Ralph Vaughan Williams, Gerald Finzi und Benjamin Britten.

17.12.2019 (Dienstag) 20:00 Uhr

Seelenlieder - offenes Singangebot, Ltg. Christina Gürtler

18.12.2019 (Mittwoch) 19:30 Uhr

Lachyoga nach Dr. Madan Kataria, Ltg. Susanne Heidel

21.12.2019 (Samstag) 16:00 Uhr

Tänze des Universellen Friedens, Ltg. Bielefelder Tanzleiter*innen

23.12.2019 (Montag) 20:00 Uhr

amai - vokale Musik aus dem Moment - lauschen tönen sein