Klang und Poesie - Jonas Gaube: "Cords" - Musik für Cello Solo
01.09.2024
Das Konzert fällt wegen einer Verletzung des Künstlers aus
Eine Reise auf vier Saiten durch die Klangwelten von Barock bis Gegenwart, zwischen Skript und Improvisation,
- mit Musik von Johann Sebastian Bach, Reza Vali und Benjamin Britten für Cello solo.
„Die Rhythmen der traditionellen persischen Musik entziehen sich der westlichen Notation.
Sie sind kompliziert und komplex und verleihen der Musik ein fließendes Gefühl der Bewegung.
"Persische Musik wird auch meist improvisiert oder an Ort und Stelle nach stilistischen Regeln erfunden.“ (Jeremy Reynolds,)
Oder wie der iranisch-amerikanische Komponist Reza Vali es ausdrückt „In gewisser Weise kommt sie dem Jazz am nächsten“.
Umrahmt wir dieses Werk von Bachs Cellosuite Nr 2, die harmonisch-melodisch von großer Einfachheit geprägt und stilistisch dem italienischen Barock zuzuordnen ist und der Cellosuite Nr.1 von Britten, die er dem russischen Cellisten Mstislav Rostropowitsch gewidmet hat und die technisch den Horizont der Bachsuiten um alle Facetten modernen Cellospiels erweitert.
Jonas Gaube lebt und arbeitet als freischaffender Cellist in Aachen. Er ist regelmäßiger Gast als Solocellist des Detmolder Kammerorchesters, sowie Mitglied der Kammerphilharmonie OWL. Neben seiner Konzerttätigkeit unterrichtet er Cello, sowohl als Privatlehrer als auch als Lehrer an verschiedenen Musikschulen.