Klang und Poesie: Perlen romantischer Kammermusik
26.06.2022
Auf dem Programm stehen u.a. das Doppelkonzert für Viola, Klarinette und Klavier von Max Bruch und Märchenbilder für Klavier und Viola von Robert Schumann.
"Von allen Instrumenten im Orchester ist die Viola dasjenige, dessen ausgezeichnete Eigenschaften man am längsten verkannt hat." (Hector Berlioz)
Der changierende Bratschenklang steht für sehnsuchtsvoll unerfüllte Leidenschaft und abgründige Gefühle. Als Soloinstrument setzte sich die Bratsche erst im 19. Jahrhundert durch, während die Klarinette schon in Mozarts Klarinettenkonzert von 1791 einen glanzvollen Soloauftritt hatte. Richtig beliebt wurde die Klarinette aber erst bei den Romantikern. Brahms nannte sie "meine Primadonna", Schubert schwärmte von ihrer "unbeschreiblichen Anmut" und Berlioz nannte sie "eine liebende Jungfrau mit stolzem Blick und tiefer Leidenschaft".
Mit Katrin Ervin: Viola, Margarete Fiedler: Klarinette, Djamilija Keberlinskaja-Wehmeyer: Klavier